Bundespräsident Walther Steinmeier würdigt die Präsenz von Lesben und Schwulen. Lesben und Schwule appellieren an die Seniorenpolitik und fordern gesellschaftliche Teilhabe

Zu Beginn der Koalitionsverhandlungen befürchtet der Dachverband Lesben und Alter, dass sich im Ergebnis an der bestehenden Rentensituation für Frauen nichts Wesentliches ändern wird. „Die nach dem Ablauf der Sondierungen bekannt gewordenen Fakten lassen nicht darauf schließen, dass die neue Regierung eine geschlechtergerechte Altersversorgung umsetzen wird“, meint Reingard Wagner, Rentenexpertin beim Dachverband Lesben und Alter. 

80 Fachfrauen und Multiplikatorinnen aus allen Teilen Deutschlands nahmen an der 7. bundesweiten Fachtagung in Berlin-Spandau teil, zu welcher der Dachverband Lesben und Alter eingeladen hatte. Unter dem Titel „Wie wir wurden, was wir sind“ konzentrierte sich der diesjährige Austausch auf die Themen Biografische Prägung und selbstbestimmtes Altern.

Unter der Schirmherrschaft der Gleichstellungsbeauftragten des Landes Brandenburg, Monika von der Lippe, fand am 11.10.2017 das Fachgespräch „Lieber gemeinsam - ältere Lesben in Brandenburg“ im Regenbogenzentrum in Potsdam mit Expertinnen statt. Veranstalterin war der bundesweit agierende Dachverband Lesben und Alter.

Nach mehreren Fachveranstaltungen zum Thema „Alterssicherung für lesbische und alleinlebende Frauen“ hat sich der Facharbeitskreis „Rente“ des Dachverbands gegründet. Der Facharbeitskreis hat die Wahlprüfsteine des Dachverbands Lesben und Alter zur BUNDESTAGSWAHL 2017 erarbeitet. Diese Wahlprüfsteine haben wir an alle Spitzenkandidatinnen und -kandidaten* der großen Parteien geschickt mit der Bitte um eine Stellungnahme.

*Martin Schulz (SPD), Katrin Göring-Eckhardt (Bündnis 90/ Die Grünen), Dr. Dietmar Bartsch (Die Linke), Christian Lindner (FDP), Joachim Herrmann (CSU) und Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU).

Der Dachverband Lesben und Alter schaltet sich mit eigenen Forderungen und Wahlprüfsteinen an die Spitzenkandidat_innen der sechs großen Parteien in den Bundestagswahlkampf ein. „Im 21. Jahrhundert ist es an der Zeit, die geschlechterpolitischen Festlegungen der Regierung Adenauer zu überwinden“, meint Jutta Brambach, Sprecherin des Dachverbands Lesben und Alter. Eine Alterssicherung, die immer noch auf dem Prinzip des männlichen Ernährers beruhe, sei nicht länger hinnehmbar.  Für ein würdevolles Leben von Frauen im Alter sei es vielmehr unabdingbar, dass es eine eigenständige soziale Sicherung für Frauen im Alter gibt. 

Wir setzen ein Zeichen gegen die Diskriminierung und Ungleichbehandlung von Lesben: Der Dachverband Lesben und Alter beteiligt sich am IDAHOT, dem Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie.

Der Lesbenring wird 35 Jahre alt!

Die Sprecherinnen des Dachverbands Lesben und Alter haben dem Lesbenring zum 35-jährigen Bestehen herzliche Glückwünsche gesendet: „35 Jahre Lesbenring, das bedeutet: 35 Jahre lesbisch-feministische Interessenvertretung.

 

Frühlingsfrisch präsentiert sich das aktuelle Corporate Design des Dachverbands, wie man etwa an der Anzeige sieht. Sie ist jüngst in EMMA und L-Mag erschienen.

 

Am Wochenende 04./05. März 2017 fand in der antifaschistischen Erholungs- und Begegnungsstätte Heideruh (Buchholz bei Hamburg) die zweite Fachveranstaltung des Dachverbandes Lesben und Alter statt. Das Seminar stand unter dem Motto
„Das Rentensystem – wir fordern die Mindestrente“ und war mit fast 20 Teilnehmerinnen, die aus der gesamten Bundesrepublik angereist waren, gut besucht.